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Das Anlage-Umwelt-
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Oh wie verführerisch
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Liebe Gäste,

Café Holunder lädt Sie wie immer ein, bei einem Espresso, einem Holunderblütentee oder einem Capuccino zu verweilen und die Entwicklung unseres Themas "ADHS" mit demselben großen Interesse wie bisher zu verfolgen!

Heute stellen wir Ihnen die größte Übersichtsstudie zu ADHS-Medikamenten vor, die die Wissenschaft bisher vorgelegt hat:

Sind ADHS-Medikamente sicher?
Es gibt kaum Belege dafür

Eine Forschergruppe der Oregon State University, USA, untersuchte in einer Metaanalyse (Drug Effectiveness Review Report) die Sicherheit von 27 bekannten ADHS-Medikamenten (darunter Ritalin, Concerta, Adderall, Strattera u.a.). Die Gesamtauswertung praktisch aller 2287 Studien, die weltweit zur Sicherheit dieser Medikamente bisher veröffentlicht wurden, führte u.a. zu folgenden Ergebnissen:

  • Es gibt keine Hinweise auf die Langzeitsicherheit der Medikamente, die bei Kindern und Jugendlichen zur Behandlung von ADHS eingesetzt werden
  • Es fehlen befriedigende Hinweise, dass die Medikamente den allgemeinen Schulerfolg, die Auswirkungen von Verhaltensschwierigkeiten, die soziale Anpassung und andere Parameter verbessern
  • Das Wissen um die Sicherheit der Medikamente ist gering, sogar wenn es um eine der größten Sorgen der Eltern geht, dass nämlich manche der Medikamente das Wachstum ihrer Kinder behindern
  • Die genaue Wirkweise der Medikamente ist nach wie vor überwiegend unbekannt
  • Es gibt keine einzige gute Studie, die die Medikamente gegeneinander untersucht (die Sicherheit der verschiedenen Medikamente also untereinander vergleicht)
  • Es gibt keine Studien, die ernste Nebenwirkungen (wie Tics, Anfälle, Herz- und Leberschäden) der einzelnen Medikamente vergleichen helfen könnte

Mark Gibson, der Projektleiter, betont, dass viele von der Pharmaindustrie gesponserte Studien nur die erwünschten Ergebnisse veröffentlichten, so dass man nicht sicher sein könne, ob man ein bestimmtes Medikament anwenden sollte oder nicht. Er kritisiert auch, dass die Zulassungsbehörde der USA, die FDA, bei neuen Medikamenten keine mit bisherigen Mitteln angestellten Wirksamkeitsvergleiche verlangt. Die Hersteller vergleichen ihre Mittel stattdessen lieber mit der Wirkung von Zuckerpillen (Placebos).

Dennoch nehmen allein in den USA derzeit mehr als 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche täglich diese Medikamente.

Drug Effectiveness Review Report
The News Tribune

H.-R. Schmidt
18.10.2005


Aufmerksamkeitsstörung bei ADHS:
Gibt es das überhaupt?

Es ist in aller Laien-Munde: Bei ADHS handelt es sich um hyperaktive, aufmerksamkeitsgestörte und impulsive Menschen!
Aber stimmt das wirklich? Wissenschaftlich betrachtet weiß das im Grunde in Wirklichkeit niemand. Besonders strittig ist nach wie vor die Frage, ob es bei ADHS wirklich selektive Aufmerksamkeitsstörungen gibt.

Huang-Pollock u.a sind dieser alten Grundfrage noch einmal nachgegangen und haben Aufmerksamkeitsstörungen bei ADHS-diagnostizierten Kindern des primär unaufmerksamen Typs sowie bei solchen des kombinierten (hyperaktiven und unaufmerksamen) Typs gesucht - und keine gefunden! In keiner der beiden ADHS-Untergruppen fanden sie selektive Aufmerksamkeitsstörungen! Sie schließen daraus, dass wahrscheinlich die meisten ADHS-diagnostizierten Kinder eine völlig normale Aufmerksamkeit haben. Dass es bei ADHS einen Subtyp der primär aufmerksamkeitsgestörten Kinder überhaupt gibt, ziehen sie denn auch zurecht in Zweifel.

Das bestätigt auch meine klinische Erfahrung mit sog. "ADHS-Kindern". Bei den wenigsten dieser mir mit anderswo gestellter Diagnose vorgestellten Kinder konnte ich in einer testpsychologischen Nachuntersuchung und in der längeren klinischen Beobachtung Aufmerksamkeitsstörungen feststellen, auch nicht mit bewährten Tests wie z.B. dem DAT (Dortmunder Aufmerksamkeitstest). Nur bei 2 Prozent dieser diagnostizierten Kinder gab es unterdurchschnittliche Werte. Das, was Eltern und/oder Lehrer als Aufmerksamkeitsproblem beschrieben, war meistens motivational zu erklären und entsprechend zu behandeln (z.B. Über- bzw. Unterforderung, seelische Belastung, Traumatisierung, familiäre Störung, etc.).

Und was bleibt? Die sog. Hyperaktivität und Impulsivität, die erst recht keiner objektiv, zuverlässig und valide messen kann? Und deren "Ursachen" genauso vielfältig sind wie die Lebensgeschichten der Kinder?

Sehern wir es doch mal ganz realistisch: In Wirklichkeit bleibt gar nichts übrig von einem Syndrom namens "ADHS". Bei nüchterner wissenschaftlicher Betrachtung ist es ein von interessierten Kreisen schlecht ausgedachtes Syndrom, das sich in der Wirklichkeit gar nicht finden lässt.

Preiser
3.11.2005


Ritalin verlangsamt das Wachstum!

Wie wir hier schon vor 2 Jahren berichtet haben, verlangsamt Ritalin das Wachstum unserer Kinder. In einer neuen Studie haben Zhang u.a. dies erneut nachgewiesen und bestätigt. Sie verglichen in einer Langzeitstudie über 2 bis 4 Jahre hinweg, wie sich Methylphenidat auf das Längenwachstum der Kinder auswirkt. Sie fanden einen zwar nicht sehr großen, aber dennoch eindeutigen Effekt: Mit Methylphenidat behandelte Kinder blieben in ihrem Längenwachstum (aber nicht in ihrem Gewicht) hinter den unbehandelten Kindern zurück.

Ritalin u.a. hemmen also das Wachstum unserer Kinder. Sie werden kleiner, bei gleichbleibendem Gewicht.
Keine schöne Vorstellung, wie ich finde!

Birger W.
3.11.2005


...und die Mutter blicket stumm
auf dem ganzen Tisch herum.


Ritalin wird 50.

Herzlichen Glückwunsch vom Café Holunder!


Ulli
Dez. 2005

 


WAS DARF´S DENN SEIN?
ADHS: Die Krankheit, die man sich aussuchen kann

ADHS als eigenständige Krankheit ist nach wie vor aus guten Gründen sehr umstritten. Dies nicht nur, weil meistens allein und völlig phantasielos mit zweifelhaften Psychopharmaka auf das Gehirn von Kindern losgegangen wird, die aus ganz unterschiedlichen Gründen als verhaltensschwierig gelten, sondern auch, weil dem Krankheitsbild und vor allem seiner Diagnostik etwas stark Willkürliches -sprich: Unseriöses- anhaftet. Lassen Sie mich das etwas näher begründen:

  • Die angeblichen Symptome dieser angeblichen Krankheit sind ubiquitär und subjektiv. Sie treffen mehr oder weniger (und wer kann dies entscheiden?) auf alle Menschen zu. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass sich stets so viele Menschen (bzw. ihre Kinder) in den Beschreibungen alltäglicher Schwierigkeiten und Probleme wiederzuerkennen glauben. Wer ist nicht auch unkonzentriert, wer ist nicht auch unordentlich, wer ist nicht auch unruhig, wer ist nicht auch impulsiv? Die Grenze zwischen "normal" und "krankhaft" ist völlig verschwommen, bzw. in Richtung "krankhaft" willkürlich verschoben.
  • Die Diagnostik basiert, wie gesagt, auf völlig subjektiven Verhaltensbeschreibungen. Bei Erwachsenen wird ein Bestehen der Schwierigkeiten seit frühester Kindheit verlangt; aber wie wird das diagnostiziert, außer durch wiederum völlig subjektive, unzuverlässige und obendrein rückblickende Selbstbeschreibungen?
  • Diese unspezifischen Verhaltensbeschreibungen eignen sich in keiner Weise, eine angeblich hirnfunktionelle Störung zu diagnostizieren. Dazu sind sie viel zu ubiquitär und multikausal. Ob es eine solche spezifische Hirnfunktionsstörung überhaupt gibt, ist obendrein völlig unklar.
  • Das Procedere dieser Verhaltensdiagnostik ist nicht empirisch standardisiert, so dass jeder Diagnostiker seine eigene, ungeprüfte Diagnostik pflegt, von einer Sofortdiagnose durch Blickkontakt über mehr oder weniger ausführliche und subjektive Verhaltensbeschreibungen bis zu tagelangen testpsychologischen und medizinischen Untersuchungen. Was darf´s denn sein? Alles ist offenbar möglich!
  • Eine objektive, körperlich begründbare Diagnostik existiert nicht. Es handelt sich um eine einfache Verhaltensdiagnostik, deren Ergebnisse jeweils ganz anders und sehr unterschiedlich interpretiert werden können. Was darf´s denn sein?
  • Ob ein Mensch ADHS hat oder nicht, hängt überwiegend von seiner selbst gewünschten Diagnostik- und Arztwahl ab. Das unspezifische und subjektive Störungsbild nebst seiner Diagnostik bringen es mit sich, dass man sich die Diagnose selber aussuchen kann, um dann nur noch einen Arzt oder Psychologen zu finden, der diese Selbstdiagnose bestätigt, damit einer Psychopharmakaverordnung nichts mehr im Wege steht. Dabei gelten Fachleute, die diese Selbstdiagnose bestätigen, als "echte" ADHS-Fachleute, wohingegen solche, die die Diagnose nicht bestätigen, als unwissend und ignorant beurteilt werden. Ein "guter" ADHS-Fachmann wird solch einen Patienten also fragen: Was darf´s denn sein? Sein Name wird alsbald in ADHS-Selbsthilfegruppen und einschlägigen Internetforen verbreitet. Es gibt Eltern, die richtiggehend unglücklich reagieren, wenn der Arzt nicht ADHS, sondern etwas anderes diagnostiziert (z.B. eine Depression etc.). Obwohl ADHS eine Ausschlussdiagnose sein soll, reagieren sie unzufrieden, wenn es nicht auf ADHS hinausläuft. Dann ist der Arzt eben einfach inkompetent und wird gewechselt. In selbsthilfegruppen werden die Adtressen der "kompetenten" Ärzte ausgetauscht.
  • Unter deutschen Ärzten ist ADHS nach wie vor umstritten, weshalb die Methylphenidatverschreibung in Deutschland sehr ungleich verteilt ist.Der Methylphenidatverbrauch konzentriert sich jeweils um sogenannte "ADHS-Ärzte" herum. Wo ein solcher Arzt praktiziert, ist der Verbrauch stark erhöht. Auch diese Beobachtung lässt ADHS unseriös erscheinen. Wenn es eine anerkannte Krankheit wäre, wäre die Ritalinverschreibung gleichverteilt.
  • Unter Eltern, Erzieherinnen und Lehrern ist der Einsatz von Psychopharmaka bei kindlichen Verhaltensschwierigkeiten mehrheitlich nach wie vor zu Recht verpönt. Betroffene Eltern scheuen sich, die Diagnose ihres Kindes in der Öffentlichkeit mitzuteilen.
  • Eine Krankheit, die sich die Patienten überwiegend selber aussuchen, kann keinen Anspruch auf allgemeine Anerkennung erheben. Vielmehr muss sie mit dem Etikett "Modekrankheit" leben.

Guten Rutsch ins Neue Jahr dem geschätzten Café Holunder, wünscht
Dr. H. Korbsch
30.12.2005


Das Medikament macht die Krankheit

Autor Leo Frühschütz ist Vater dreier Töchter, von denen die mittlere viele Symptome eines ADHS-Kindes aufweist. Auch typisch positive wie Ideenreichtum, künstlerische Kreativität, Hilfsbereitschaft und Gerechtigkeitssinn.

1993 verkauften die Apotheken in Deutschland 34 Kilogramm des Ritalin-Wirkstoffs Methylphenidat. 2004 waren es bereits über 1.000 Kilogramm. Dabei ist die Zahl der ADHS-Kinder in den letzten Jahren nicht gestiegen. Auch der Wirkstoff selbst ist nicht neu, sondern seit den 60er-Jahren auf dem Markt. Woher also der Boom? Ritalin-Befürworter erklären ihn gerne mit dem zunehmenden Wissen bei Ärzten und betroffenen Eltern über die segensreiche Wirkung der Substanz.

Aber wer schürt dieses Wissen? Wer finanziert Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte, Sonderbeilagen in Ärztezeitschriften, Info-Broschüren für Eltern? Wer profitiert am meisten davon, wenn eine Verhaltensauffälligkeit als genetisch bedingte und damit unheilbare Krankheit definiert wird? Natürlich die Firmen, die die Medikamente produzieren. Doch das alleine erklärt den Boom nicht. Hinzu kommt eine Gesellschaft, die immer weniger Verständnis für Ungenormtes hat. Die aus der Vielfalt menschlichen Verhaltens einen Katalog behandelbarer psychiatrischer Krankheiten macht. Eine Gesellschaft, die so verrückt ist, einen Teil ihrer Kinder lebenslang mit Psychopharmaka zu behandeln, damit sie normgerecht funktionieren. Dass die Eltern dabei in der Zwickmühle sind, ist klar. Sie sehen, wie ihre Kinder daran leiden, zu verspotteten Außenseitern zu werden. Sie befürchten, dass die Bildungs- und damit die Zukunfts-Chancen ihrer Sprösslinge schwinden.

Da bietet Ritalin, nachdem man manch anderes schon versucht hat, einen Ausweg. Eine dauerhafte Lösung ist das Medikament meiner Meinung nach jedoch nicht. Denn es hat eine fatale Nebenwirkung. Es definiert das Verhalten der Kinder als unheilbar krankhaft. Und das ist es nicht.

Leo Frühschütz
Schrot&Korn
Januar 2006

Der Diplom-Psychologe Hans-Reinhard Schmidt ist Leiter der Familien- und Erziehungsberatung der Städte Wesseling und Brühl. Er betreibt die Webseite www.ads-kritik.de.

Auf soziales Umfeld schauen

? Verschreiben Ärzte heute zu viel MPH?

! Ja. MPH kann im Einzelfall als kurzfristige Nothilfe sinnvoll sein, wenn ein Kind so durch den Wind ist, dass sie keinen Zugang mehr zu ihm finden. Doch es sollte auf keinen Fall als Dauermedikation eingesetzt werden. Wenn ein Elfjähriger seit fünf Jahren Ritalin nimmt und ansonsten passiert nichts Familienpsychotherapeutisches, finde ich das verheerend.

? Was ist daran verheerend, wenn es den Kindern in der Schule hilft?

! Die Schulmedizin geht davon aus, dass es sich bei ADHS um eine körperlich fundierte Erkrankung handelt. Doch das ist nur eine Forschungsannahme. In der Praxis führt das dazu, dass psychosoziale Ursachen und Zusammenhänge zu oft ausgeblendet werden. Wird das Medikament abgesetzt, beginnt alles von vorne, weil sich die krank machenden oder krank haltenden Umstände nicht geändert haben.

Die Leitlinien der ärztlichen Verbände schreiben eine ausführliche Diagnose und eine so genannte multimodale Therapie vor. In der Praxis sind beides Ausnahmen. Einer Studie zufolge entsprechen drei Viertel der Diagnosen nicht der einschlägigen Leitlinie. In meine Beratungsstelle kommen zunehmend Kinder mit der Diagnose ADHS. Darunter sind ganz wenige, bei denen die vorgenommenen Untersuchungen den Leitlinien entsprechen. Bei der empfohlenen Therapie ist ausschließlich Ritalin die Regel. Familientherapie, Erziehungsberatung und sozialtherapeutische Hilfen, die Vorrang haben müssen, sind die Ausnahmen. Die Eltern kommen meistens von ganz allein auf diesen Weg.

? Können Sie ohne Medikamente helfen?

! Wir legen Wert darauf, eng mit Kinderärzten, sozialpädiatrischen und kinderneurologischen Zentren zusammen zu arbeiten, die abklären, ob Entwicklungsprobleme wie Legasthenie vorliegen. Gleichzeitig schauen wir uns das oft problematische psychosoziale Umfeld des Kindes an. Daraus entsteht ein individuelles Behandlungsprogramm.

? Das hat Erfolg?

! Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen. Die Erfolgsquote liegt bei etwa 80 Prozent und ist abhängig von der Qualität der Therapeuten und der Bereitschaft der Eltern, mitzumachen. Dabei ist es wichtig, den Eltern keine Schuldgefühle einzureden, sondern konkret und alltagsbezogen für Entlastungen zu sorgen.

Schrot&Korn
1/2006


Nachdem DER SPIEGEL dieser Woche sich sehr illustrativ mit dem Thema "Geschwister" befasste, habe ich eines meiner liebsten Sachbücher wieder hervorgekramt. Es ist aus 1999, aber immer wieder und für lange Zeit ganz aktuell. Ein ganz besonderes, wunderbares Buch auch über "ADHS":

Frank J. Sulloway
Der Rebell der Familie
Geschwisterrivalität, kreatives Denken und Geschichte

Immer wieder gibt es Menschen, die das herrschende Denken durchbrechen, die das Neue suchen und Veränderungen anstoßen. Wodurch werden die einen zu Rebellen, während die anderen am Bestehenden festhalten?

Frank J. Sulloway, Wissenschaftshistoriker am renommierten Bostoner MIT, ist dieser Frage nachgegangen. In mehr als zwanzigjähriger Forschungsarbeit hat er große Umwälzungen wie die Französische Revolution oder Darwins Evolutionstheorie unter biographischen Gesichtspunkten untersucht. Gestützt auf eine halbe Million Daten aus rund siebentausend historischen Lebensläufen gelangte er zu einer radikal neuen Erkenntnis: Von allen Faktoren hat die Geschwisterrivalität den größten Einfluß auf die Persönlichkeitsentwicklung. Erstgeborene und Einzelkinder neigen deutlich stärker zu konservativen Grundhaltungen, sind ehrgeizig und verantwortungsbewußt — die klassischen Führungspersönlichkeiten. Spätergeborene sind dagegen empfänglicher für Neuerungen und eher bereit zu revolutionärem Denken — die »Bilderstürmer« und Ketzer.

Dafür liefert Sulloways fundierte Studie viele erstaunliche Beispiele, von Luther über Voltaire, Darwin, Newton, Kepler, Freud, Einstein, Huyley, Mendel uva. bis hin zu Bill Gates und Madonna. Ob man an der Geschichte der eigenen Familie interessiert ist oder an der des menschlichen Fortschritts — an jeder Stelle des Buches wird man auf faszinierende Einsichten stoßen.

Das Buch ist so voll von lebendigen Schilderungen und spannenden wissenschaftlichen Erkenntnissen, dass ich es so schnell nicht wieder weglegen werde. Man kann es mehrmals lesen. Ich finde, gerade unsere sogenannten ADHS-Kinder sind oft solche Rebellen und Bilderstürmer. Leider erklärt man sie heute für hirngestört und tötet ihren Geist und ihre stürmische Kreativität mit Psychopharmaka, macht sie chemisch zu überangepassten Leistungserbringern. Welch gewaltiger geistiger Nährstoff unserer Kultur und Wissenschaft damit abhanden zu kommen droht, muss unbedingt endlich bedacht werden. Wenn Mozart heute leben würde, hätten ihn die Professoren schon längst psychiatrisiert und mit Ritalin ruhiggestellt.

Der Autor

Frank J. Sulloway ist Forschungsprofessor am Department of Brain and Cognitive Science des Massachusetts, Institute of Technology. Er veröffentlichte zahlreiche Studien zum Wesen wissenschaftlicher Kreativität, über Darwin und zu Fragen der Entwicklungspsychologie. Für sein Buch »Freud. Biologe der Seele« erhielt er den Pfizer-Preis der History of Science Society.

Constanze Wallony
10.1.2006

Draufklicken und hinfahren!

Seit fast 37 Jahren bin ich ein sogenanntes "Ritalinkind"

Ich habe den folgenden Bericht zu dem Thema verfasst und diesen im Dezember auf der Internetseite von: "www.ads-hyperaktivitaet.de" eingestellt. Nach kurzer Zeit ist mein Bericht wieder gelöscht worden:

Durch Zufall bin ich auf diese Internetseite www.ads-hyperaktivitaet.degestoßen. Eigentlich bin ich auf der Suche nach einer Auslasstherapie. Hintergrund für diese Maßnahme ist die Einnahme von "Ritalin".

Seit fast 37 Jahren bin ich ein sogenanntes "Ritalinkind" und leide noch heute unter den folgen dieses Medikaments. Wenn ich diese schönen Berichte, Kommentare und Erfolgsgeschichten auf dieser Internetseite lese, dann muss ich mich aufpassen, dass ich nicht wirklich aggressiv werde. Ich bin wirklich geschockt und fassungslos, dass sich die Teilnehmer gegenseitig in dem Internetforum Ratschläge geben, wie viel mg man seinem Kind verabreichen muss, dass es endlich wirkt. Es geht hier nicht um ein Backrezept oder um das Verabreichen von Motoröl für ein Auto!! Es handelt sich um eine hoch konzentrierte Droge. Viele Menschen können es nicht verstehen, dass Jugendliche in der Disco Ecstasy nehmen. Ritalin ist auf derselben Stufe einzuordnen, nur mit dem kleinen Unterschied, dass es rezeptpflichtig ist.

Ich weiß sehr genau wovon ich spreche, da ich ca. vier bis fünf Jahre diese Droge von meiner Mutter verabreicht bekommen habe. Und es hat wirklich super funktioniert. Relativ schnell wurde ich ruhig angepasst und alles wurde "gut". Ich kann meiner heute Mutter keinen Vorwurf machen, weil es 1974 noch keine Möglichkeiten gab, sich über das Medikament ausführlich zu informieren. Aber ich mache allen Ärzten und Eltern den Vorwurf, die leichtgläubig und ohne jegliche Bedenken dieses Medikament einem Kind verabreichen. Was ich seit damals nicht geändert hat, ist das Urvertrauen in die Menschen mit dem weißen Kittel und in die Pharmaindustrie. Ich gebe zu, dass die Beurteilung des ehemaligen Zappelphilipps und ADS sehr ausführlich und detailliert erforscht worden ist und ich finde mich in vielen Punkten in meinem heutigen Verhalten und meiner eigenen Erfahrungen wiedergespiegelt. Aber dann hört es schon auf und ich muss erkennen, dass eine wirkliche intensive Auseinandersetzung mit dieser Krankheit und deren Alternativen in der heutigen sogenannten Schulmedizin nicht stattfindet.

Hoffnungen habe ich, dass es aus meiner Sicht auch sehr objektive und kritische Berichte über das Thema "Ritalin" gibt und Alternativen zu diesem Medikament aufgezeigt werden. Damit verdient man leider kein Geld und es ist sicherlich auch ein sehr anstrengender und zeitaufwendiger Weg für die betroffenen Eltern! Meine Mutter hat mir immer die kleinen Pillen im Essen versteckt, da ich schon damals so sensibel war und bemerkt habe, dass mir etwas verabreicht wurde, was mein Wesen negativ verändert, habe ich mich am Anfang dagegen sehr gesträubt. Aber Ritalin hilft auch in diesem Punkt und sehr schnell wurde ich gefügig und habe schön brav immer meine Tabletten genommen. Ritalin ist und bleibt eine Droge, dieses Medikament ist zu vergleichen mit Kokain. Ritalin verändert Menschen und diesem Fall auch die Kinder oder Menschen, die dieses Medikament einnehmen. Leider kann es sich nicht dagegen wehren und bekommt von allen Seiten eingeredet, das es für einen selbst das Beste ist! Ich frage mich, was an diesem Medikament gut ist? Das dass Kind ruhig wird, schon angepasst ist, nicht mehr zappelt und alle Ihre Ruhe haben und die Schulnoten sich rapide verbessern? Ja, es stimmt, dieses Medikament hilft offensichtlich Ihnen und Ihrem Kind. Aber der Preis, den man dafür bezahlen muss ist sehr hoch. Mit Ritalin wird eine große und ernste Krankheit oder besser gesagt "Verhaltensstörung" unterdrückt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben! Oder gibt es Menschen die mit Ritalin langfristig geheilt wurden, ohne dass sich die Symptome auf einen anderen Bereich verlagert haben?

Ritalin verändert die Persönlichkeit eines Menschen und das auf eine Art und Weise, die keinen natürlichen Weg geht. Ritalin verhindert eine normale Entwicklung von einem Menschen. Ritalin ist ein Psychopharmaka mit Auswirkungen, die einen Menschen das ganze Leben negativ begleiten. Ich möchte hier auch nicht mehr persönliches preisgeben, aber ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass ich schon viele schwere Situationen durchleben musste, die ich mit 100 prozentiger Sicherheit aufgrund der Einnahme von Ritalin habe. Ritalin wird und wurde Piloten von Kampfjets gegeben, bevor diese einen Einsatz fliegen (Vietnam, Irakkrieg etc.) Mit Ritalin verschiebt man ein Problem in einen anderen Zeitraum, aber man löst das Problem nicht!! Das Symptom wird bekämpft aber nicht diese Ursache. Es gibt Alternativen zu Ritalin und diese sind sicherlich sehr aufwendig und man muss sich intensiv damit auseinandersetzen. Mittlerweile ist bekannt, dass es auch mit Bewegungsmangel und den Zusatzstoffen im Essen zu tun hat. Ich kann dass für mich bestätigen und weiß, dass dies ein Teil der Ursache für mein Problem war und ist. Ich kann es nur schwer nachvollziehen, auch gerade im Zeitalter von Internet und der Möglichkeit alternative Informationen zu bekommen, dass Eltern Ihrem Kind das Medikament verabreichen. Ein Problem ist heute nicht mehr, dass ich zappel oder nicht stillsitzen kann.

Viele Symptome haben sich auf andere Bereiche verlagert und dass, trotzdem ich Ritalin eingenommen habe! Ich muss heute sehr intensiv an mir arbeiten und brauche eine sehr, sehr lange Zeit um das zu verstehen, wie ich einen Weg finde, diese Dinge aufzulösen. Ritalin ist immer noch in meinem Körper eingelagert und das spüre ich intensiv. Wenn Sie später von Ihrem Kind gefragt werden, warum es von Ihnen "Ritalin" bekommen hat, bitte sagen Sie nicht, dass es die einzige Möglichkeit war um diese Krankheit in den Griff zu bekommen. Das ist gelogen und stimmt so nicht. Sie tragen heute die Verantwortung für Ihr Tun und handeln, und später müssen sie sich vielleicht vor ihrem eigenen Kind dafür rechtfertigen. Ich glaube und hoffe, dass es irgendwann alle begreifen, dass Ritalin einem Menschen einen schweren Schaden zufügt und das Gemeine an diesem Medikament ist, dass es Jahre oder Jahrzehnte dauert, bis es zu Tage kommt. Es gibt Alternativen und diese Alternativen sind mit einem steinigen Weg verbunden. Falls Jemand Alternativen sucht und durch meinen eigenen Erfahrungsbericht zum Nachdenken angeregt wurde, so empfehle ich die Bücher von Rüdiger Dahlke.

An dieser Stelle distanziere ich mich ausdrücklich , auch aufgrund der Aktualität, von den Scientologen und deren Gedankengut! Ich appelliere an alle Eltern, die vor der Entscheidung stehen Ritalin Ihren Kindern zu geben oder heute schon Ihren Kindern Ritalin verbreichen, dies zu überdenken und sich mit den vorhandenen Alternativen zu beschäftigen. Es gibt viele Erfolgsgeschichten auch ohne Ritalin und Co. Und eine Ernährungsumstellung ist aus meiner Sicht der Beginn auf natürlichem Wege, einen Menschen von dieser Krankheit zu befreien. Dazu braucht man sicherlich Zeit, Geduld und den Mut andere Wege zu gehen, aber das hat schon viele Menschen ausgezeichnet, die heute geheilt sind von Krankheiten wie Krebs, weil sie sich nicht durch die Schulmedizin in die Irre führen ließen.

Matthias Steinmeier
20.1.2006


Zum Haare-Raufen!

Die ADHS-Forschung weist nicht selten Züge einer allgemeinen wissenschaftlichen Volksverblödung auf und ist wirklich zum Haareraufen! Sowohl die Wissenschaftler als auch deren gläubige Rezipienten scheinen sich wechselseitig andauernd mit dem Gummihammer auf die Köpfe zu schlagen, denn anders kann man ihre Undifferenziertheit und Denkfaulheit kaum verstehen.

Ein treffliches Beispiel ist die neue Studie von Biederman u.a. Da machen sich die Autoren die Mühe, das Schicksal von kaukasischen Jugendlichen ganze 10 Jahre lang bis ins junge Erwachsenenalter zu verfolgen, um herauszukriegen, was die ehemals ADHS-diagnostizierten Jugendlichen im Vergleich zu nichtdiagnostizierten später alles mal so für Macken und Störungen haben werden. Und siehe da, die ADHS-Fälle haben auch später viel häufiger alle möglichen Störungen quer durch den psychiatrischen Gemüsegarten. Und was folgern die Wissenschaftler daraus?

Erraten: Dies beweise wieder mal, wieviele Komorbiditäten es um ADHS herum gebe. ADHS sei eben eine Grunderkrankung, die sich im Verein mit oder in Verkleidung von vielen anderen Diagnosen darstelle. ADHS sei also fast überall dahinter. In den gängigen ADHS-Internetforen wird denn auch genau dies mit Begeisterung geglaubt. Alles ist in Wirklichkeit ADHS, ob der Arzt eine Depression findet, der Erziehungsberater Erziehungsprobleme oder der Schulpsychologe eine Leseschwäche: Gilt alles nicht, denn es ist in Wirklichkeit ADHS und Ritalin muss her!

Wenn es für diese These nur einen einzigen vernünftigen Beleg gäbe, wäre sie ja hochinteressant. Aber leider ist die Welt nicht so einfach und gerade solche Studien belegen genau diese These eben nicht, weil man ihr Ergebnis ja auch ganz anders erklären und tatsächlich belegen kann, nämlich wie folgt:

Wenn "ADHS" diagnostiziert wird, werden unspezifische Verhaltensweisen gemessen, die bei vielen ganz unterschiedlichen psychischen Störungen vorkommen. So, wie Fieber für sich betrachtet auch keine eigene Krankheit, sondern ein unspezifisches Symptom ist, das bei vielen ganz unterschiedlichen Krankheiten vorkommt. Es ist also ganz selbstverständlich, dass bei der näheren Betrachtung ganz unterschiedlicher Störungen sehr oft auch Verhaltensweisen wie Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit oder Impulsivität (was immer das alles genau sein mag) zu beobachten sein werden. So, wie sowohl bei einer Lungenentzündung als auch bei Lungenkrebs oder Blasenkatarrh Fieber auftritt. Kein Mensch käme auf die Idee, eine Lungentzündung als Komorbidität von Fieber zu betrachten.

Abakus
26.1.2006


Stimulanzien und Kokain:
Wird hier unter den Teppich gekehrt?

Russell Barkley u.a. beschäftigen sich in einer Studie mit der Frage, ob die Stimulanzienbehandlung von "ADHS"-Kindern deren späteren Drogenmissbrauch fördere. Gegenwärtig wird ja überall verbreitet, dass dem nicht so sei. In ihrer Untersuchung finden die Autoren aber ganz im Gegenteil, dass die Stimulanziengabe bei Kindern durchaus den Kokainmissbrauch als Erwachsener fördere. Die Autoren bringen diesen statistisch bedeutsamen Zusammenhang dann aber methodisch zum Verschwinden, indem sie den Schweregrad von ADHS und Verhaltenssstörungen parallelisieren.

Man weiß aus anderen Untersuchungen, dass in solchen Fällen gern unterschieden wird zwischen "reinem" ADHS und Verhaltensstörungen, und dass dann unliebsame Ergebnisse gern auf die Verhaltensstörungen, nicht aber auf ADHS zurückgeführt werden (oder umgekehrt, wie es eben so passt). Aber wer unterscheidet so im klinischen Alltag? Richtig, niemand. Im Gegenteil, was heute mit ADHS diagnostiziert wird, sind weit überwiegend Verhaltensstörungen. Denn "reines" ADHS: Was soll das sein?

Das Vorgehen von Barkley u.a. kritisiert denn auch die uns hier schon bekannte Lydia Furman. Sie äußert ihr Erstaunen darüber, welche Mühe sich die Autoren gäben, ein ihnen unbequemes Forschungsergebnis zum Verschwinden zu bringen. Sie meint, die Autoren hätten "unglücklicherweise" herausgefunden, dass eine Stimulanzienbehandlung bei Kindern den späteren Kokainmissbrauch wahrscheinlicher mache, und gäben sich dann große Mühe, dem Leser deutlich zu machen, dass daran eben doch nichts sei. Furman verdächtigt die Autoren also der Datenmanipulation im erwünschten Sinne. Die Autoren seien nicht objektiv und neutral, sondern unterlägen ihrer Voreingenommenheit im Sinne einer grundsätzlichen Pro-Stimulanzien-Einstellung, der sich die statistischen Daten zu fügen hätten. Schließlich strengten sie sich nicht gleichermaßen an, ihre anderen, erwünschteren Ergebnisse ebenso kritisch zu überprüfen.

Darauf entgegnet Barkley ausführlich, dass das betreffende Ergebnis Zufall sein könne. Denn in vielen anderen, ebenfalls kritischen Überprüfungen habe sich nirgends ein Zusammenhang zwischen Stimulanzienbehandlung in der Kindheit und Drogenmissbrauch als Erwachsener gezeigt. Er bleibe also bei seiner Überzeugung, dass es keinerlei überzeugenden Beleg für einen solchen Zusammenhang gebe. Der Leser solle sich selbst ein Bild davon machen, ob er (Barkley) voreingenommen sei.

Dem schließen wir uns gerne an.

H.-R. Schmidt
1.2.2006


Gefahr (mit und) für Ritalin
FDA: Warnung vor Herz- und Schlaganfall

Ein
Expertenkomitee der US-Gesundheitsbehörde FDA hat einen Warnhinweis für ADHS-Medikamente empfohlen, wovon unter anderem das Medikament Ritalin von Novartis betroffen ist. Der Streit um die Nebenwirkungen daure bereits zwei Jahre an, hiess es am Markt. Gewarnt werden soll auf den Ritalin-Packungen vor Herzrasen und Blutdruckproblemen. Diese Probleme könnten bei der Einnahme von ADHS-Medikamenten auftreten und unter anderem sogar zu Herz- und Schlaganfällen führen. Hintergrund sind 25 Todesfälle, insbesondere von Kindern, die Medikamente mit dem Wirkstoff Methylphenidat einnahmen. Novartis notierte daraufhin an den Börsen mit Verlusten.

Auch Karl Gebauer schreibt:
Ritalin

In der SZ vom 11./12.02.06 wird über eine neue Studie in den USA zu Nebenwirkungen von Ritalin berichtet. "Riskante Stimulanzien" : Eine von der amerikanischen Arzneimittelzulassungsstelle eingesetzte Kommission kam zu dem Schluss, dass u.a. Ritalin mit einem eindeutigen Warnhinweis versehen werden sollte. Die Experten hatten Tausende medizinische Akten ausgewertet. Dabei stießen sie auf 25 Todesfälle unter Kindern und Jugendlichen, die Stimulanzien - darunter Ritalin - eingenommen hatten. Nach vorläufigen Analysen verdoppeln Stimulanzien das Risiko für Herzrhythmusstörungen. Kommissionsmitglied Thomas Flemming sagte, die Medikamente könnten für das Herz schädlicher sein als Vioxx, das wegen tödlicher Nebenwirkungen 2004 vom Markt genommen wurde. Hierzulande nehmen nach Auskunft der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin 50 000 bis 100 000 Kinder das Medikament, Tendenz steigend. Welt weit wird Methylphenidat von mehr als vier Millionen Menschen genommen.


9.2.2006


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